Trialog in St. Johann im Pongau

07.07.2015

Am 30.6. fand in St. Johann ein Trialog zum Thema

„Was habe ich mitbekommen – Was gebe ich weiter? - Gesprächsabend zu generationsübergreifenden Auswirkungen von belastenden Faktoren in Familien“ statt.

An dieser Gesprächsrunde nahmen psychisch erkrankte Menschen, Angehörige von psychisch Erkrankten und Professionelle aus dem psychiatrischen Bereich teil – insgesamt rund 50 Personen. Der Abend wurde von Dr. Markus Masoner moderiert.

 In fünf Arbeitsgruppen vergegenwärtigten wir uns traumatisierende und belastende Situationen, die in einzelnen Menschen und Familiensystemen tiefe Spuren hinterlassen. (Siehe exemplarisch Beilage Bitte hier klicken: Flipchart1).

Dr. Masoner erläuterte die Wichtigkeit von erfüllten menschlichen Grundbedürfnissen – wobei neben der Erfüllung der körperlichen Bedürfnisse gleichwertig auch die Erfüllung psychischer Bedürfnisse „lebenswichtig“ ist. Ganz oben sei hier das Bedürfnis nach Bindung genannt. Demnach kann u.a. durch gute Bindungen und Beziehungen innerhalb der Familie den generationsübergreifenden Belastungen entgegengewirkt werden. Auch das Gefühl, sein Leben kontrollieren zu können, ein gesunder Selbstwert und Lebenslust schützt von den Auswirkungen von Belastungen.

Anhand der Beispiele „unerwarteter Tod“, „Gewalt in der Familie“ und „Vorbelastung weiterer Generationen“ erarbeiteten wir in den Gruppen jene Faktoren und Umstände, die unterstützend und helfend wirken (Siehe exemplarische Beilage Bitte hier klicken: Flipchart2).

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