Was bleibt, wenn der Verstand geht…

20.09.2013

 

Was bleibt, wenn der Verstand geht…

 

Die diesjährigen Veranstaltungen im Rahmen des Weltdemenztages 2013 (der jährlich am 21.9. begangen wird), nehmen das „System Familie“ ins Visier. Was macht eine Demenzerkrankung mit dem familiären Umfeld? Wie lässt sich leben, mit dem „täglichen Vergessen“ von Partnerinnen und Partnern oder Eltern? 
Thomas Grimm portätiert in seinem Film „Frau Walter Jens“ den dt. Germanisten und Denker Walter  Jens, dessen Demenzerkrankung in den Jahren 2005 bis 2006 verstärkt zu Tage tritt. Neben Sprach- und Erinnerungsausfällen, erkennt er 2006 in einer öffentlichen Rede in Potsdam, vor großem Publikum seinen eigenen Text nicht mehr und es ist unübersehbar, dass sich sein Verstand langsam verabschiedet.  Mit dem Eintritt der Erkrankung tritt zunehmend seine Frau Inge ins Zentrum des Films. Sie ist es, die nun den roten Faden des Lebens in Händen hält und in einer Mischung aus Aufopferungsbereitschaft und Disziplin, ihren Mann bis zu seinem Tod am 9.7.2913, begleitet.

Der Film soll ein Bespiel dafür sein, dass demenzielle Erkrankungen auch nicht Halt machen vor Intellektuellen und geistig hoch aktiven Menschen. Er ist aber auch ein Beispiel dafür, mit welchen Herausforderungen die nächsten Angehörigen umgehen lernen müssen, wie sich das tägliche Leben anzupassen hat, an eine völlig veränderte Situation und wie Erkrankte selbst mit dem „täglichen Vergessen“ umgehen.
Nach dem Film, der in Salzburg und St. Michael/i.Lg. gezeigt wird, wollen wir in einem Podiumsgespräch mit Fachleuten und Betroffenen auf die Situation von Familien mit Demenzerkrankten eingehen.

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TERMINE:

Film: „Frau Walter Jens“ von Thomas Grimm, 87 min
am Do, 19. September 2013 um 18.30 Uhr im Das Kino, Kartenreservierung: 0662/873700-15
am Mo, 23. September 2013 um 19.00 Uhr in der Volksschule St. Michael

Theater zum Thema Demenz: „Du bist meine Mutter“ mit Walter Anichhofer
am Fr, 27. September 2013 um 14.00 Uhr im Tageszentrum der Samariter in Schleedorf

Spezialseminar: „Ich bin wieder jung geworden“ – Musik, Sprache und tänzerische Bewegung für (hoch-)betagte Menschen mit Christine Schönherr (ORFF Institut des Mozarteums Salzburg) für MitarbeiterInnen der Pflege und Altenarbeit sowie pflegende Angehörige 
am Sa, 28. September 2013 von 14.30 bis 18.00 Uhr, Salzburger Bildungswerk, Haus Corso, Imbergstraße 2.
Das Seminar ist kostenlos! Anmeldung wegen begrenzter Teilnahme erforderlich (Tel: 0662/878691-17 oder christa.wieland@sbw.salzburg.at)

 

Ein detailliertes Programm erhalten Sie im Salzburger Bildungswerk unter  Tel.:0662/878691-17 oder christa.wieland@sbw.salzburg.at sowie auf der website: www.salzburgerbildungswerk.at oder http://www.laube.at

Die Einladung als PDF>>

 

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